In Ceuta gab es heftige Proteste. Demonstranten haben in einem Lager für Migranten Feuer gelegt. Das Lager liegt am Strand Benítez. Die Menschen warfen Gegenstände in das Feuer. Sie fordern eine Rück-Führung der Migranten nach Marokko. Die Polizei musste die Gruppen trennen. Zuvor stoppten Demonstranten Autos vom Roten Kreuz. Diese Autos hatten Essen und Wasser geladen.
Ende Juli kamen fast 80.000 Menschen nach Ceuta. Viele schwammen von Marokko aus dorthin. Dabei starben mindestens 96 Menschen. Jetzt sind noch mehrere Tausend Migranten in der Stadt. Darunter sind auch 1.500 Kinder ohne Eltern. Ein Teil von ihnen soll auf das Fest-Land kommen. Die Opposition in Spanien fordert eine schnelle Rück-Sendung. Gesetze erlauben das aber nicht ohne Prüfung.
Die Regierung von Spanien hat viel Stress. Minister-Präsident Pedro Sánchez steht in der Kritik. Es gibt Streit über Warnungen vor dem An-Sturm. Der Geheim-Dienst soll gewarnt haben. Andere Minister sagen: Es gab keine Warnung vor so vielen Menschen. Auch der Kanzler von Österreich warnt vor Fehlern in der Politik. Er sieht Probleme durch illegale Ein-Wanderung in Europa.