Korinna Schumann ist die Ministerin für Arbeit und Soziales. Sie macht einen neuen Vorschlag. Junge Mütter mit Asyl-Status sollen früher an Kursen teilnehmen.
Bisher gibt es eine Ausnahme-Regel. Diese gilt bis zum 3. Geburts-Tag des Kindes. In dieser Zeit müssen Mütter keine Kurse besuchen. Schumann möchte diese Zeit verkürzen.
Die Ausnahme soll nun nach 2 Jahren enden. Die Frauen sollen schneller Deutsch lernen. So finden sie schneller eine Arbeit. Das macht die Frauen finanziell unabhängig.
Diese Regel passt dann besser zur Karenz-Zeit. Das ist die Zeit-Spanne für arbeitende Mütter nach der Geburt. Schumann sagt: Wer arbeiten kann, muss arbeiten.
Das Ministerium für Integration hat bereits einen Plan. Es gibt schon Deutsch-Kurse für Mütter. Dort gibt es auch eine Kinder-Betreuung. Diese Kurse finden zu verschiedenen Zeiten statt.