Die Gletscher in den Alpen verlieren viel Eis. Seit dem Jahr 2000 ist ihre Fläche um 39 Prozent geschrumpft. Fach-Leute sagen: Das ist eine schlimme Entwicklung. Bis zum Jahr 2050 könnten viele Gletscher ganz verschwinden. Das gilt besonders für Berge unter 3.500 Metern Höhe. Forscher sehen Dinge, die sie noch nie erlebt haben. Das Eis wird an vielen Stellen grau oder schwarz. Der Gletscher zerfällt in kleine Teile.
Die große Hitze ist ein Problem. Im Sommer war es selbst sehr weit oben warm. Die Null-Grad-Grenze lag oft bei 5.000 Metern Höhe. Dort gefriert Wasser normalerweise zu Eis. Jetzt schmilzt dort sogar der Schnee. Dieser Schnee sollte das Eis eigentlich schützen. Ohne den Schnee schmilzt der Gletscher noch schneller. An vielen Orten fließt jetzt Wasser statt festem Eis. Das macht Wege in den Bergen gefährlich.
Auch der Ski-Sport hat Probleme. Im Sommer mussten viele Ski-Gebiete schließen. Es gab einfach nicht genug Schnee. Das passierte zum Beispiel am Stilfser Joch. Auch am Berg Matterhorn gab es keinen Ski-Betrieb mehr. Welt-weit verlieren Gletscher jedes Jahr sehr viel Gewicht. Im Jahr 2025 waren es 408 Milliarden Tonnen Eis. Experten kontrollieren die Gletscher jeden Sommer genau. Sie warnen vor den großen Veränderungen in der Natur.