In Nepal und Tibet gab es eine starke Sturz-Flut. Das Wasser kam sehr schnell. Es brachte viel Schlamm und Steine mit. Bis jetzt haben Helfer fast 800 tote Menschen gefunden. Mehr als 3.000 Personen werden noch vermisst. Viele Häuser und ganze Dörfer sind nun weg.
Die Helfer haben viel Arbeit. Die Leichen-Hallen sind schon voll. In der Stadt Bharatpur gibt es nun Massen-Gräber. Experten nehmen Proben von der DNA. So wollen sie die Toten später erkennen. Die Polizei zeigt auch Fotos von Schmuck oder Tattoos. Das hilft den Familien bei der Suche.
Ein Schul-Leiter in Trishuli Baraar rettete viele Kinder. Er hieß Rajenda Dawadi. Er hörte 15 Minuten vorher von der Flut. Er schickte 900 Schüler sofort weg. Nur wenige Minuten später zerstörte das Wasser die Schule. Alle Kinder haben überlebt. Aber ein Lehrer und ein Haus-Meister starben.
Viele Orte im Gebirge sind noch abgeschnitten. Dort kommen nur Hubschrauber der Armee hin. Die Menschen dort haben kein Essen und keine Straßen mehr. Der Wieder-Aufbau kostet sehr viel Geld. Man schätzt die Kosten auf 5 Milliarden Dollar. Es drohen auch neue Fluten durch angestaute Seen.