Schlangen-Bisse sind viel gefährlicher als gedacht. Eine neue Studie zeigt das. Forscher haben Daten aus vielen Jahren geprüft. Sie schätzen: Jedes Jahr sterben 274.000 bis 513.000 Menschen.
Die Welt-Gesundheits-Organisation dachte früher: Es sind viel weniger Tote. Die Forscher sagen: Viele Unfälle stehen in keiner Liste. Besonders arme Menschen in Dörfern suchen oft keine Hilfe im Krankenhaus. Sie nutzen oft alte Heil-Methoden.
In Afrika südlich der Sahara ist die Gefahr am größten. Dort sterben fast die Hälfte aller Opfer. Auch in Indien und Pakistan gibt es viele Tote. Dort fehlen oft die richtigen Medikamente gegen das Gift.
Schlangen-Bisse führen auch oft zu Behinderungen. Viele Menschen verlieren einen Arm oder ein Bein. Manche erblinden sogar. Das ist ein großes Problem für arme Familien auf dem Land.