Immer weniger Menschen bekommen Kinder. Das gilt für fast die ganze Welt. Ein Forscher nennt das einen freien Fall. In vielen Ländern ist die Geburten-Rate sehr niedrig. Eine Frau bekommt dort im Schnitt nur 1,3 Kinder. Das reicht nicht für eine gleich-bleibende Bevölkerung. Dafür wären 2,1 Kinder pro Frau nötig. In Österreich liegt die Rate sogar nur bei 1,30. Ein Viertel der Welt-Bevölkerung lebt in solchen Ländern.
Der Trend begann im Jahr 2008. Damals gab es eine große Finanz-Krise. Seitdem blicken junge Menschen skeptisch in die Zukunft. Sie haben Angst vor der Klima-Krise und Kriegen. Auch hohe Wohn-Kosten machen den Menschen Sorgen. Viele verschieben ihren Wunsch nach Kindern auf später. Manche verzichten ganz auf eigene Kinder. In Ost-Asien ist die Lage besonders extrem.
Die Politik kann versuchen zu helfen. Sie kann bessere Kinder-Betreuung anbieten. Auch Männer sollen mehr Care-Arbeit übernehmen. Das bedeutet die Pflege und Erziehung von Kindern. Einfache Geld-Geschenke vom Staat helfen aber kaum. Die Menschen brauchen echtes Vertrauen in die Zukunft. Nur dann gründen sie wieder öfter eine Familie.