Die EU-Kommission will Kinder besser im Internet schützen. EU-Präsidentin Ursula von der Leyen hat neue Regeln angekündigt. Der Plan heißt KIDS ACT. Kinder unter 13 Jahren sollen keine sozialen Netzwerke mehr nutzen. Für Jugendliche unter 15 Jahren gibt es besondere Regeln. Sie dürfen nur noch Mini-Konten haben. Die Eltern müssen diese Konten einrichten und überwachen. Diese Konten haben weniger Funktionen. Auch die Zeit für die Nutzung ist begrenzt. Oft ist nur eine Stunde pro Tag erlaubt. Österreich und andere Länder planen bereits ähnliche Gesetze für mehr Schutz.
Die Internet-Firmen müssen ihre Programme ändern. Sie dürfen keine Funktionen nutzen, die süchtig machen. Dazu gehört das automatische Abspielen von Videos. Auch endloses Scrollen soll verboten werden. Die Firmen müssen beweisen, dass ihre Seiten sicher sind. Die EU nennt das Sicherheit durch Design. Das bedeutet, dass der Schutz direkt eingebaut ist. Experten sagen, dass zu viel Zeit am Handy krank machen kann. Kinder bekommen dann Angst oder schlafen schlecht. Mit den neuen Regeln sollen sie mehr Zeit für das echte Leben haben.
Damit die Regeln funktionieren, braucht es eine Alters-Prüfung. Die EU will dafür eine eigene App entwickeln. Nutzer können dort ihren Ausweis hinterlegen. Die App bestätigt dann das Alter bei den Plattformen. Persönliche Daten wie der Name bleiben dabei geheim. Das soll den Daten-Schutz sicherstellen. Bis das Gesetz gültig ist, dauert es aber noch. Das EU-Parlament und die Mitglied-Staten müssen zuerst zustimmen. Das kann Monate oder sogar Jahre dauern.