In Frankreich gibt es viel Ärger an den Schulen. Viele Schüler und Schülerinnen gehen auf die Straße. Sie protestieren gegen schlechte Bedingungen beim Lernen. Es fehlen viele Lehrer und Lehrerinnen. Manche Klassen hatten ein Jahr lang keinen Mathe-Unterricht. Auch die Gebäude sind oft kaputt. Es fehlen Tische, Stühle oder saubere Toiletten.
Die Proteste sind an vielen Orten sehr gewaltsam. Jugendliche zünden Müll-Tonnen und Autos an. Sie bauen Barrikaden auf den Straßen. Die Polizei sagt: Es gab schon 625 Festnahmen. Über 110 Menschen wurden verletzt. Dazu gehören Polizisten, Lehrer und Schüler. Einige Politiker streiten nun über die Gewalt. Manche sagen, die Polizei ist zu streng.
Präsident Emmanuel Macron versteht die Sorgen der Jugendlichen. Er sagt aber auch: Gewalt ist niemals eine Lösung. Er verurteilt die Angriffe auf Lehrer und Polizisten. Auch die Politik nutzt den Streit für sich. Einige Parteien wollen so neue Wähler gewinnen. Die Lage bleibt in vielen Städten wie Paris, Lille oder Lyon sehr angespannt.