Proteste gegen Stellen-Abbau
Rund 175.000 Mitarbeiter aus der Auto-Industrie haben protestiert. Die Menschen haben in ganz Deutschland demonstriert. Die Gewerkschaft IG Metall hat zu den Aktionen aufgerufen. Es gab etwa 280 verschiedene Treffen.
Die Mitarbeiter haben Angst um ihre Arbeit. Viele Firmen wollen Stellen abbauen oder Werke schließen. Bei Firmen wie Mercedes-Benz, BMW und VW fallen viele Jobs weg. Auch Zulieferer wie Bosch oder Aumovio sind betroffen.
Die Chefs der Firmen wollen sparen. Sie wollen mehr Gewinn machen. Manche Chefs fordern auch längere Arbeits-Zeiten. Zum Beispiel sollen Mitarbeiter 40 Stunden statt 35 Stunden arbeiten. Das soll ohne mehr Lohn passieren.
Sorgen bei Volkswagen
Bei Volkswagen ist die Lage besonders schwierig. Der Chef von der Marke VW sagt: Wir müssen schnell sparen. Die Firma verdient gerade weniger Geld. Der Grund ist unter anderem der Markt in China.
Auch die Nachfrage nach Elektro-Autos ändert sich. In Europa werden sie beliebter. Aber sie bringen der Firma weniger Gewinn. Die Betriebs-Rätin Daniela Cavallo warnt vor harten Maßnahmen.
Die Gewerkschaft fordert Hilfe von der Politik. Sie will, dass Produkte für Deutschland auch hier gebaut werden. Die Mitarbeiter wollen nicht für die Fehler der Chefs bezahlen.