Die Kosten für Gesundheit in Österreich steigen. Von 2015 bis 2024 gab es ein Plus von 60 Prozent. Im Jahr 2024 kostete das System 52,1 Milliarden Euro. Das Geld kommt vom Staat und von privaten Personen. Die Kosten steigen viel schneller als die Wirtschafts-Leistung. Man nennt die Wirtschafts-Leistung auch Brutto-Inlands-Produkt.
Besonders teuer ist die Versorgung in Kranken-Häusern. Auch Medikamente und andere medizinische Güter kosten mehr. Pro Kopf zahlte man früher 3.778 Euro. Im Jahr 2024 waren es schon 5.682 Euro. Das ist ein Anstieg von über 50 Prozent. Der Staat zahlt dabei mehr als die Bürger privat.
Ein Grund für die hohen Kosten ist das Alter. Die Menschen in Österreich werden immer älter. Ältere Menschen brauchen öfter Hilfe vom Arzt. Auch die Organisation der Kosten ist schwierig. Bund, Länder und Gemeinden teilen sich die Aufgaben. Das führt manchmal zu Problemen bei der Finanzierung. Experten glauben, dass die Kosten 2025 weiter steigen.