Der englische Fußball-Klub Manchester City hat viele Regeln gebrochen. Eine unabhängige Kommission untersuchte den Verein. Die Untersuchung dauerte mehrere Jahre. Sie betrifft den Zeitraum von 2009 bis 2018.
Der Verein hat falsche Angaben zu seinem Geld gemacht. Er hat Einnahmen künstlich höher dargestellt. Es geht um mehr als 900 Millionen Pfund. Das sind etwa 1 Milliarde Euro. Der Klub nutzte dafür Schein-Verträge.
Die Premier League hat das Urteil am Dienstag bestätigt. Der Chef der Liga heißt Richard Masters. Er nennt es den bedeutendsten Fall der Geschichte. Der Klub hat auch nicht gut bei der Aufklärung geholfen.
Manchester City sagt: Wir sind unschuldig. Der Verein ist enttäuscht über das Urteil. Er will gegen die Entscheidung Berufung einlegen. Das bedeutet: Ein anderes Gericht soll den Fall prüfen. Dafür hat der Klub bis Freitag Zeit.
Die genaue Strafe steht noch nicht fest. Es gibt bald eine neue Anhörung dazu. Mögliche Strafen sind hohe Geld-Summen. Auch ein Abzug von Punkten ist möglich. Im schlimmsten Fall muss der Klub die Liga verlassen.
Andere Vereine sind verärgert. Sie fordern Geld als Entschädigung. Manche fordern auch, dass City Titel verliert. In der Zeit der Verstöße gewann der Klub 3 Meisterschaften. City gehört Besitzern aus Abu Dhabi.