In Österreich gibt es immer mehr Unfälle mit E-Scootern. Im Jahr 2025 gab es 2.749 Unfälle mit Verletzten. Das sind 56 Prozent mehr als im Jahr 2023. In Wien passierten die meisten Unfälle. Dort waren es 622 Vorfälle. Auch in Tirol und Salzburg stiegen die Zahlen stark an. Insgesamt starben im Jahr 2025 sechs Menschen bei solchen Unfällen. Viele Personen wurden schwer verletzt. Besonders oft verletzen sich Menschen am Kopf oder im Gesicht. Viele Fahrer tragen nämlich keinen Helm. Nur 1 von 10 Personen nutzt einen Kopf-Schutz.
Alkohol ist ein sehr großes Risiko. Wer betrunken fährt, stürzt viel schneller. Die Fahr-Position auf einem E-Scooter ist unsicher. Man steht auf kleinen Rädern. Der Körper-Schwerpunkt ist sehr hoch. Das macht das Gleich-Gewicht halten schwer. Alkohol verschlechtert die Reaktion. Besonders oft betrifft das Personen zwischen 55 und 64 Jahren. Bei diesen Unfällen ist oft Alkohol im Spiel. Unfälle passieren meistens am Abend oder in der Nacht. Auch im Sommer gibt es mehr Vorfälle.
Der ÖAMTC fordert jetzt eine Helm-Pflicht für alle. Bisher müssen nur Kinder einen Helm tragen. Das Risiko ist aber für alle Menschen gleich hoch. In anderen Ländern wie Italien gibt es bereits strengere Regeln. Dort müssen alle Fahrer einen Helm tragen. In den Niederlanden sind E-Scooter auf Straßen sogar verboten. Der Mobilitäts-Club ÖAMTC wünscht sich gleiche Regeln in ganz Europa. Fahrer sollen außerdem Kurse besuchen. So können sie den Umgang mit dem Fahrzeug besser lernen.