Papst Leo 14. ist zu Besuch in Frankreich. Am Samstag war er in der Haupt-Stadt Paris. Er fuhr mit seinem Auto über die berühmte Straße Champs-Elysées. Sein Auto nennt man Papamobil. Viele Menschen haben ihm zugejubelt. Sie schwenkten Fahnen und machten Fotos. Danach feierte der Papst eine große Messe. Das ist ein Gottes-Dienst unter freiem Himmel.
Die Messe fand auf dem Platz de la Concorde statt. Das ist ein sehr großer Platz. Die Kirchen-Leitung sagt: Es waren 800.000 Menschen da. Das sind sehr viele Menschen. In Paris gab es so etwas seit fast 30 Jahren nicht mehr. Der Papst hielt eine Rede. Er sagte: Nur Gott kann die innere Leere der Menschen füllen. Er bat die Menschen: Behaltet euren Glauben nicht nur für euch.
Der Papst traf auch Politiker. Marine Le Pen war bei der Messe dabei. Präsident Macron kam nicht zur Messe. Er achtet streng auf die Trennung von Staat und Kirche. Aber seine Frau Brigitte Macron war da. Am Abend flog der Papst weiter nach Lourdes. Das ist ein bekannter Wallfahrts-Ort im Süden von Frankreich. Dort will er Opfer von Gewalt in der Kirche treffen.