Der Online-Händler Shein verkauft sehr billige Mode. Jetzt ist die Firma an die Börse in Hongkong gegangen. Das bedeutet: Menschen können nun Anteile der Firma kaufen. Diese Anteile heißen Aktien. Doch der Start am Dienstag war schlecht. Der Preis für eine Aktie sank schnell um bis zu 10 Prozent. Das Unternehmen ist nun viel weniger wert als früher.
Shein wollte schon früher an andere Börsen gehen. Die Pläne für New York und London haben aber nicht geklappt. Es gab viel Kritik an der Firma. Politiker sorgten sich um die Arbeits-Bedingungen in den Fabriken. Auch die Herkunft der Baumwolle war ein Problem. Man vermutet Zwang-Arbeit bei einer Minderheit in China. Shein sagt, dass das nicht stimmt.
Neue Regeln für den Zoll machen Shein große Probleme. In den USA und Europa gibt es neue Gesetze. Früher waren billige Pakete oft frei von Steuern. Jetzt muss Shein mehr Geld an den Staat bezahlen. Das macht die Kleidung teurer. Deshalb verdient die Firma weniger Geld. Shein möchte nun auch andere Marken auf seiner Seite verkaufen.