Das Wetter-Phänomen El Niño wird dieses Jahr sehr stark. Die UNO sagt: Es ist vielleicht der stärkste El Niño seit Beginn der Messungen. Das hat schlimme Folgen für viele Menschen auf der Welt.
Die Hilfs-Organisation CARE macht sich große Sorgen. In vielen armen Ländern gibt es bald zu wenig zu essen. Besonders Frauen und Mädchen leiden unter dem Hunger. In Ländern wie Somalia oder Sudan drohen schwere Dürren.
Dürre bedeutet: Es regnet lange Zeit nicht. Die Pflanzen auf den Feldern vertrocknen. Die Tiere finden kein Wasser mehr. Dann haben die Menschen keine Lebens-Grundlagen mehr.
In Australien gibt es andere Probleme. Dort ist es im Winter viel zu warm. In den Bergen liegt kaum Schnee. Deshalb müssen viele Ski-Gebiete schon früher schließen. Der Regen wäscht den restlichen Schnee einfach weg.
Auch in Europa merkt man den El Niño. Experten sagen: Der Winter in Mitteleuropa wird wahrscheinlich sehr mild. Es regnet dann mehr als sonst. In Südeuropa wird es dagegen eher trocken.
Die Hilfs-Organisationen brauchen Geld für die Menschen in Not. Aber viele Länder geben zurzeit weniger Geld für Hilfe. Das macht die Arbeit für CARE und die UNO sehr schwer.