Trump wünscht sich ein vereinigtes Irland
Donald Trump besucht gerade das Land Irland. Er traf dort den Regierungs-Chef Micheál Martin. Bei dem Treffen sprach Trump über Nord-Irland. Nord-Irland gehört zum Vereinigten König-Reich. Trump sagte: Ich würde eine Wieder-Vereinigung sehr gerne sehen. Er glaubt, dass dies sowieso irgendwann passiert. Für ihn wäre das ein großer Erfolg.
Die Regierung in London antwortete schnell. Premierminister Andy Burnham lehnt ein Referendum ab. Ein Referendum ist eine Wahl durch das Volk. Laut einem alten Vertrag darf nur London diese Wahl erlauben. Dieser Vertrag heißt Karfreitags-Abkommen. Er beendete vor vielen Jahren Gewalt und Kämpfe in Nord-Irland.
Auch Politiker aus Nord-Irland kritisieren Trump. Gavin Robinson von der Partei DUP ist gegen die Vereinigung. Er sagt: Die Menschen in Nord-Irland entscheiden selbst über ihre Zukunft. Kommentare aus den USA helfen dabei nicht. Bisher waren US-Präsidenten in dieser Frage immer neutral. Trump bricht also mit einer langen Tradition.
In Dublin gab es auch Proteste gegen Trump. Viele Menschen sind gegen seine Politik. Trump besuchte auch die Präsidentin Catherine Connolly. Danach reiste er weiter zu seinem Golf-Platz in Doonbeg. Dort findet ein großes Golf-Turnier statt. Trump besitzt in Irland eigene Firmen und Anlagen.