Im Gebirge Himalaya gab es eine große Sturzflut. Ein Gletscher-Abbruch löste die Flut aus. Das passierte am letzten Mittwoch. In Nepal starben mehr als 1.000 Menschen. China meldet 16 Tote in Tibet. Mehr als 5.100 Menschen sind noch vermisst. Unter den Vermissten sind auch einige Deutsche. Eine Familie aus Bayern wurde mit einem Hub-Schrauber gerettet.
Die Helfer finden immer mehr Opfer. In einem Haus in Betrawati lagen 24 Leichen. Viele Arbeiter sind in Tunneln von Kraft-Werken gefangen. Rettungs-Teams aus Indien und China helfen bei der Suche. Sie bauen Brücken und räumen Schlamm weg. Die Polizei sammelt Proben für DNA-Analysen. Damit wollen sie die Toten identifizieren. Das hilft den Familien beim Abschied.
Helfer warnen vor Krankheiten wie Cholera. Das Trink-Wasser ist oft sehr schmutzig. In den Lagern haben viele Kinder Fieber. Es gibt zu wenig saubere Toiletten. Ein Schul-Leiter in Trishuli Bazar rettete 900 Kinder. Er schickte sie rechtzeitig aus der Schule weg. Die Organisation Human Rights Watch kritisiert China. China soll Informationen über die Katastrophe in Tibet unterdrücken.