Macht-Kampf im Welt-Fußball
Die UEFA und der Verband CONCACAF setzen Gianni Infantino unter Druck. Er ist der Chef vom Welt-Fußball-Verband FIFA. Die Verbände haben einen Brief an ihn geschrieben. Sie fordern eine hohe Geld-Summe für alle 211 Mitglieds-Verbände.
Jeder Verband soll 10 Millionen US-Dollar bekommen. Insgesamt sind das 2,1 Milliarden US-Dollar. Das Geld soll aus den Spar-Guthaben der FIFA kommen. Nach der Welt-Meisterschaft hat die FIFA etwa 6 Milliarden Dollar gespart.
Das Geld soll für den Bau von Sport-Stätten helfen. Auch die Entwicklung vom Fußball soll damit bezahlt werden. Die Kritiker sagen: Die FIFA braucht keine neuen Investoren. Sie hat schon genug eigenes Geld auf dem Konto.
Kritik an Gianni Infantino
Viele Fußball-Chefs sind unzufrieden mit Gianni Infantino. Er wollte Anteile an Fußball-Turnieren an Firmen verkaufen. Diesen Plan hat er aber nach viel Kritik gestoppt. Jetzt prüfen Fach-Leute sogar eine Straf-Anzeige gegen ihn.
Im März 2027 ist die nächste Wahl für den FIFA-Chef. Die UEFA möchte einen anderen Kandidaten aufstellen. Ein Name ist Victor Montagliani aus Kanada. Bis zum 18. November muss ein Gegen-Kandidat feststehen.
Auch der Deutsche Fußball-Bund möchte, dass Infantino geht. Die Chefs vom DFB sagen: Das Geld gehört den National-Verbänden. Die FIFA soll die Finanzen jetzt genau prüfen lassen. Nur so kann man sicher über das Geld entscheiden.