Bei der Wahl zum US-Kongress gibt es wohl keine Hilfe von außen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa heißt kurz OSZE. Die OSZE schickt normalerweise Wahl-Beobachter in viele Länder. Die Beobachter prüfen, ob eine Wahl fair abläuft. Aber die USA haben bisher keine Einladung geschickt. Eigentlich müssen die USA das als Mitglied-Land tun.
Früher waren viele Experten bei den US-Wahlen dabei. Im Jahr 2016 waren es etwa 100 Personen. Sie besuchten unangekündigt verschiedene Wahl-Lokale. Christine Muttonen hat diese Gruppe damals geleitet. Sie sagt: Die Beobachtung ist sehr wichtig für das Vertrauen. Ohne Beobachter kann man den Ablauf der Wahl nur schwer prüfen.
In den USA gibt es oft Streit um die Wahl-Regeln. Es geht zum Beispiel um die Brief-Wahl. Oder darum, wie Wahl-Beise eingeteilt werden. Die Republikaner von Donald Trump könnten bei der Wahl Sitze verlieren. Ein Gericht hat gerade eine Änderung der Brief-Wahl gestoppt. Die Wahl findet am 3. November statt. Dann wählen die Menschen neue Abgeordnete.