Die Außen-Minister der EU treffen sich in Luxemburg. Sie haben viele neue Straf-Maßnahmen beschlossen. Man nennt diese Strafen auch Sanktionen. Die Sanktionen treffen Menschen und Firmen aus Russland. Diese unterstützen den Krieg gegen die Ukraine.
Insgesamt stehen über 1.600 neue Namen auf einer Liste. Die meisten Namen gehören zur Waffen-Industrie in Russland. Zum Beispiel bauen diese Firmen Drohnen oder Raketen. Deutschland wollte besonders die Hersteller von Drohnen bestrafen. Grund ist eine Bedrohung am Flug-Hafen in Leipzig.
Die bestraften Personen dürfen nicht mehr in die EU reisen. Ihr Geld bei Banken in der EU wird eingefroren. Niemand darf ihnen mehr Geld geben. Auch 77 Personen, die bei Wahlen in besetzten Gebieten geholfen haben, werden bestraft.
Kaja Kallas ist die Chef-Diplomatin der EU. Sie leitet das Treffen. Sie sagt: Wir müssen mehr Druck auf Russland machen. Nur so kann der Krieg enden. Sie bittet auch die USA um mehr Hilfe bei den Strafen.
Die Minister sprechen auch über andere Länder. Zum Beispiel über den Libanon. Die EU will dort bei der Sicherheit helfen. Soldaten aus der EU sollen die Sicherheits-Kräfte dort ausbilden. Das soll für mehr Frieden in der Region sorgen.