In Frankreich gibt es am Wochenende große Proteste. Die Menschen sind wütend. Alles wird teurer. Das nennt man hohe Lebens-Haltungskosten. Viele Menschen haben zu wenig Geld zum Leben. Sie fordern mehr Lohn. Auch Studenten protestieren. Sie schimpfen über schlechte Schulen. Und sie sagen: Es gibt zu wenig Lehrer. Die Regierung will aber Geld sparen. Sie kürzt die Ausgaben im Staats-Haushalt. Das finden viele Menschen nicht gut.
Am letzten Wochenende gab es viel Gewalt. Es gab Plünderungen. Dabei stehlen Menschen Dinge aus Geschäften. In der Stadt Limoges brannte sogar das Rat-Haus. Die Polizei hat fast 2.700 Personen festgenommen. Dieses Mal will der Staat besser aufpassen. Innen-Minister Laurent Nuñez schickt 70.000 Sicherheits-Kräfte auf die Straße. Das sind Polizisten und Soldaten. Auch Hub-Schrauber und Drohnen sind im Einsatz. Die Polizei will sehr streng sein.
Präsident Emmanuel Macron hat viele Treffen verboten. Nur einige Umzüge von Gewerk-Schaften sind erlaubt. Aber die Studenten-Gruppe UNEF will trotzdem auf die Straße gehen. Auch die Gelb-Westen planen einen Marsch durch Paris. In vielen Städten gibt es Aus-Geh-Sperren. Das bedeutet: Nachts darf niemand auf die Straße gehen. Viele Museen bleiben am Samstag zu. Auch der Louvre in Paris macht nicht auf. Geschäfte schützen ihre Schaufenster mit Holz-Platten.