In Frankreich gibt es seit Tagen große Proteste. Viele Schüler und Studenten gehen auf die Straße. Sie fordern mehr Geld für Schulen. Sie beklagen kaputte Gebäude und zu wenige Lehrer. Auch überfüllte Klassen sind ein Problem.
Die Proteste sind oft sehr gewaltsam. In Städten wie Marseille und Nantes brannten Gebäude. Auch Busse und Autos wurden angezündet. In Marseille bespritzten Unbekannte einen Vize-Direktor mit Benzin. Die Polizei setzte Tränengas gegen die Demonstranten ein.
Am Donnerstag nahm die Polizei 1.949 Menschen fest. Mehr als 300 Polizisten wurden bei den Kämpfen verletzt. Auch viele Schüler erlitten Verletzungen. Bildungs-Minister Édouard Geffray ordnete für Freitag Fern-Unterricht an. Über 400 Schulen bleiben deshalb geschlossen.
Die Regierung unter Sébastien Lecornu berief ein Krisen-Treffen ein. Minister sollen vorerst nicht mehr verreisen. Die Regierung macht die linke Partei La France Insoumise verantwortlich. Diese Partei soll die Gewalt angestachelt haben. Die Partei streitet das ab.