Im Internet gibt es eine große Gefahr. Forscher haben eine schwere Sicherheits-Lücke gefunden. Die Lücke betrifft die Programmier-Sprache PHP. Fast 80 Prozent aller Web-Seiten nutzen diese Sprache. Dazu gehören zum Beispiel Wikipedia und WordPress. Angreifer können durch die Lücke fremde Server steuern.
Experten nennen das Problem PHP2Shell. Es gibt bereits Millionen von Angriffs-Versuchen. In kurzer Zeit stieg die Zahl der Attacken stark an. Viele Behörden und Firmen haben ihre Web-Seiten abgeschaltet. Sie wollen so ihre Daten schützen. Das betrifft zum Beispiel Universitäten, Kliniken und Stadt-Portale.
Für normale Nutzer gibt es kaum direkte Gefahr. Die Lücke ist nicht auf Handys oder Computern. Sie ist nur auf den Servern der Web-Seiten. Nutzer können aber Probleme im Alltag bemerken. Manche Dienste im Internet funktionieren gerade nicht. Experten raten: Alle Server-Betreiber müssen sofort ein Update machen. Nur so ist das Internet wieder sicher.