In Italien gibt es einen großen General-Streik. Die Gewerkschaft USB hat dazu aufgerufen. Viele Menschen sind wütend. Die Preise für das Leben sind sehr hoch. Besonders Benzin ist teuer. Gleichzeitig geben die Politiker viel Geld für Waffen aus. Das nennen die Gegner eine Kriegs-Wirtschaft.
Zehn-Tausende Menschen gehen auf die Straße. Sie protestieren in Rom, Mailand und Turin. Auch in 50 anderen Städten gibt es Kundgebungen. Schüler und Studenten machen mit. Sie fordern mehr Geld für Schulen. Arbeiter wollen höhere Löhne bekommen. In manchen Städten kam es zu Gewalt.
In Turin und Vicenza gab es Kämpfe mit der Polizei. Dabei wurden Polizisten und Demonstranten verletzt. Die Polizei nutzt Wasser-Werfer gegen die Menge. In Mailand sperrten 30.000 Menschen eine wichtige Straße. In Rom fuhren Bauern mit Traktoren durch die Stadt. Die Polizei bewacht wichtige Gebäude wie das Kolosseum.
Verkehrs-Minister Matteo Salvini verbot den Streik bei der Bahn. Er will Chaos an den Feiertagen verhindern. Züge fahren deshalb nach Plan. In den Häfen von Triest und Genua stehen aber viele Betriebe still. Die Menschen protestieren dort gegen den Transport von Waffen.