Navanethem Pillay erhält den Friedens-Nobelpreis
Pillay war die erste Anwältin in ihrer Heimat-Provinz. Sie verteidigte Menschen gegen die Apartheid. Das war die frühere Rassen-Trennung in Süd-Afrika. Später arbeitete sie als Richterin bei wichtigen Gerichten. Sie war auch Kommissarin für Menschen-Rechte bei der UNO.
Die Juristin leitete zuletzt eine Untersuchung zu Gaza. Sie nannte die Gewalt dort einen Völkermord. Israel kritisiert die Vergabe des Preises deshalb sehr stark. Andere Politiker wie Ursula von der Leyen loben Pillay. Die Preis-Verleihung findet am 10. Dezember in Oslo statt.
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Begriffserklärungen
- Friedensnobelpreis
- Eine sehr wichtige Auszeichnung für Menschen, die sich besonders für den Frieden auf der Welt einsetzen.
- Apartheid
- Ein früheres System in Südafrika, bei dem Menschen wegen ihrer Hautfarbe getrennt und ungerecht behandelt wurden.
- Juristin
- Eine Person, die sich beruflich mit Gesetzen und Recht auskennt, zum Beispiel als Anwältin oder Richterin.
- Völkermord
- Die gezielte Vernichtung oder Tötung einer ganzen Volksgruppe oder Religion.
- UNO
- Ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt, um gemeinsam für Frieden und Sicherheit zu sorgen.
Personen
- Navanethem Pillay
- Eine südafrikanische Juristin und ehemalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte.
- Ursula von der Leyen
- Die deutsche Politikerin ist die Präsidentin der Europäischen Kommission.
Orte
- Südafrika
- Ein Staat an der südlichen Spitze des afrikanischen Kontinents.
- Oslo
- Die Hauptstadt von Norwegen, in der der Friedensnobelpreis bekanntgegeben wird.
- Gaza
- Ein Küstengebiet im Nahen Osten, das Schauplatz bewaffneter Konflikte ist.
Quellen
Le prime parole della Nobel per la Pace Pillay: “A Gaza abbiamo chiamato le cose col loro nome”
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