In Frankreich gibt es schwere Unruhen. Über 500.000 Menschen protestieren gegen hohe Preise. In vielen Städten brennen Barrikaden und Autos. Randalierer plündern rund 2.000 Geschäfte. Die Polizei nutzt Wasser-Werfer und Tränen-Gas gegen Gewalt. Fast 1.000 Polizisten wurden bei den Kämpfen verletzt. Über 2.000 Personen kamen in Haft.
Besonders schlimm traf es jüdische Orte. In Paris wurde eine Synagoge verwüstet. In Marseille brannten Läden von jüdischen Besitzern. Ein Journalist spricht von gezielten Angriffen. Die Polizei prüft das noch. Viele jüdische Menschen haben nun Angst. In Marseille sind Versammlungen jetzt verboten. Das Verbot gilt für den Montag-Nachmittag.
Präsident Emmanuel Macron verurteilt die Gewalt. Er will die Täter hart bestrafen. Das deutsche Auswärtige Amt warnt alle Urlauber. Reisende sollen große Menschen-Mengen meiden. Wer bei Gewalt-Demos bleibt, muss Geld zahlen. Auch Österreich rät seinen Bürgern zur Vorsicht. Im ganzen Land herrscht eine hohe Terror-Warn-Stufe. Die Lage bleibt in vielen Groß-Städten angespannt.