In Brüssel findet ein Treffen der Staats-Chefs und Regierungs-Chefs statt. Sie sprechen über den Haus-Halt der Europäischen Union für die Jahre 2028 bis 2034. Die EU-Kommission möchte fast 2 Billionen Euro ausgeben. Das ist eine sehr hohe Zahl mit 12 Nullen. Viele Länder finden diesen Plan zu teuer.
Deutschland und Österreich gehören zu den Netto-Zahlern. Das bedeutet: Sie zahlen mehr Geld an die EU, als sie zurückbekommen. Bundes-Kanzler Friedrich Merz und Kanzler Christian Stocker fordern harte Kürzungen. Sie möchten, dass die EU weniger Geld ausgibt. Sie sagen: Wir müssen sparen.
Andere Politiker wie Manfred Weber warnen vor Kürzungen. Er sagt: Die EU braucht Geld für wichtige Aufgaben. Dazu gehören der Schutz der Grenzen und die Verteidigung. Auch die Hilfe für die Ukraine ist ein wichtiges Thema. Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt an dem Treffen teil.
Es gibt auch Streit um neue Steuern für die EU. Frankreich möchte zum Beispiel eine Steuer für große Internet-Firmen. Andere Länder lehnen das ab. Neben dem Geld sprechen die Chefs auch über Migration und die Wirtschaft. Sie wollen weniger abhängig von Ländern wie China oder den USA sein.