In der Stadt Irkutsk ist eine Frau gestorben. Sie war 28 Jahre alt. Sie arbeitete in einem Labor für Pest-Forschung. Medien sagen: Sie hatte die Lungen-Pest. Vielleicht gab es einen Unfall mit einem Glas im Labor. Russland sagt aber: Die Frau hatte eine Lungen-Entzündung.
Nach dem Tod gab es viel Aufregung. Fach-Leute in Schutz-Anzügen haben Häuser sauber gemacht. Rund 200 Menschen mussten in Quarantäne. Das bedeutet: Sie durften keinen Kontakt zu anderen haben. Die Behörden sagen nun: Alle Menschen sind gesund. Die Lage ist stabil.
Die Welt-Gesundheits-Organisation WHO macht sich Sorgen. Auch die USA und die EU wollen mehr wissen. Sie fordern Ehrlichkeit von Russland. Die Lungen-Pest ist sehr gefährlich. Ohne Medizin sterben viele Menschen daran. Mit Antibiotika kann man die Krankheit aber heilen.
Die Pest ist eine sehr alte Krankheit. Bakterien lösen sie aus. Es gibt sie immer noch auf der Welt. Zum Beispiel in Afrika oder in den USA. In Europa ist die Pest sehr selten. In Österreich gab es seit 1945 keinen Fall mehr.