Die US-Notenbank heißt Federal Reserve. Man nennt sie kurz Fed. Die Fed lässt den Leit-Zins gleich. Er bleibt bei 3,75 bis 4,00 Prozent. Das hat der Zentral-Bank-Rat in Washington entschieden. Experten haben diese Pause erwartet. Im September gab es die erste Erhöhung seit Jahren.
Die Preise in den USA steigen schnell. Das nennt man Inflation. Im September stiegen die Preise um 3,7 Prozent. Das ist fast doppelt so viel wie gewünscht. Vor allem Energie und Öl sind teurer geworden. Ein Grund ist der Krieg mit dem Iran. Auch Ausgaben für Technik-Neuheiten treiben die Preise hoch.
Hohe Zinsen machen Kredite teurer. Menschen und Firmen geben dann weniger Geld aus. Das soll die Inflation bremsen. US-Präsident Donald Trump möchte aber niedrigere Zinsen. Er fordert einen Leit-Zins von 1 Prozent oder weniger. Experten halten das momentan für unmöglich. Die Fed bleibt rechtlich unabhängig von der Politik.
Bald sind in den USA wichtige Wahlen. Man nennt sie Zwischen-Wahlen. Die Wirtschaft ist ein wichtiges Thema für die Wähler. Die Fed möchte vor der Wahl keine Unruhe stiften. Im Dezember könnte die Fed die Zinsen wieder anheben. Die meisten Mitglieder der Fed sind dafür bereit.