Santiago Peña ist nicht mehr Präsident von Paraguay. Der Senat hat ihn abgesetzt. Alle Senatoren stimmten gegen ihn. Der Grund ist ein großer Banken-Skandal. Die Bank heißt Ueno. Diese Bank ist pleite gegangen. Die Bank-Leitung hat kein Geld mehr.
Millionen Menschen haben nun Angst um ihr Geld. Sie konnten nicht mehr auf ihre Konten zugreifen. In der Hauptstadt gab es große Proteste. Peña soll die Bank bevorzugt haben. Er hatte selbst Anteile an der Bank. Auch der Chef der Zentral-Bank arbeitete früher für Ueno.
Peña wollte eigentlich selbst zurücktreten. Er wollte so einer Bestrafung entgehen. Ehemalige Präsidenten haben oft Schutz vor dem Gesetz. Aber das Parlament nahm seinen Rücktritt nicht an. Jetzt wurde er offiziell aus dem Amt geworfen. Er verliert damit seinen besonderen Schutz.
Die Polizei hat Peña unter Haus-Arrest gestellt. Er darf sein Haus nicht verlassen. Die Staats-Anwaltschaft ermittelt nun gegen ihn. Es geht um Amts-Missbrauch und Korruption. Korruption bedeutet, dass jemand seine Macht für Geld benutzt.
Ein neuer Präsident hat schon den Eid abgelegt. Er heißt Pedro Alliana. Er war vorher der Vize-Präsident. Er soll das Land bis zum Jahr 2028 führen. Die Zentral-Bank zahlt nun erste Gelder an die Kunden zurück.