Aufgrund eskalierender politischer Spannungen und militärischer Drohgebärden haben internationale Luftfahrtbehörden weitreichende Warnungen für zivile Fluggesellschaften ausgesprochen. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) empfahl, den Luftraum über dem Iran in sämtlichen Flughöhen zu meiden. Hintergrund dieser Maßnahme seien potenzielle Militäraktionen der Vereinigten Staaten sowie eine erhöhte Alarmbereitschaft der iranischen Luftabwehr. Zuvor hatte das iranische Regime seinen Luftraum bereits für mehrere Stunden ohne nähere Begründung gesperrt.
Parallel dazu veröffentlichte die US-Luftfahrtbehörde FAA Sicherheitshinweise für den Luftraum über Mexiko und mehreren Staaten Mittelamerikas. Die Behörde warnte vor Militäraktivitäten, die zu erheblichen Störungen der satellitengestützten Navigationssysteme führen könnten. Diese Warnung sei für einen Zeitraum von 60 Tagen gültig. In der Region wurden zudem verstärkte militärische Bewegungen registriert, welche die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs beeinträchtigen könnten. Große Fluggesellschaften wie die Lufthansa haben bereits reagiert und ihre Flugrouten entsprechend angepasst, um die betroffenen Gebiete weiträumig zu umfliegen.