Laura Pirovano hat am Freitag die erste von zwei Weltcup-Abfahrten im heimischen Val di Fassa für sich entschieden. Für die 28-jährige Italienerin markiert dieser Erfolg den ersten Sieg ihrer Karriere im Weltcup. Pirovano setzte sich in einem technisch anspruchsvollen Rennen auf der Piste 'La VolatA' gegen die internationale Elite durch.
Hinter der Premierensiegerin belegten weitere Top-Athletinnen die vorderen Ränge, wobei die Zeitabstände im vorderen Feld äußerst gering ausfielen. Auch ihre Teamkollegin Sofia Goggia zeigte eine solide Leistung, konnte jedoch nicht ganz in den Kampf um den Tagessieg eingreifen. Die Bedingungen im Trentino präsentierten sich trotz milder Temperaturen stabil, was einen fairen Wettbewerb für die frühen Startnummern ermöglichte.
Aus österreichischer Sicht landete Cornelia Hütter als beste ÖSV-Läuferin auf dem fünften Platz. Damit sicherte sie sich wertvolle Zähler für die Disziplinenwertung. Die Abfahrt in Val di Fassa gilt als wichtiger Gradmesser für das Saisonfinale, da die Strecke sowohl Gleitpassagen als auch steile, kurvenreiche Abschnitte umfasst. Am Samstag folgt an gleicher Stelle eine weitere Abfahrt der Damen.