Die Bundes-Regierung hat am Mittwoch einen neuen Plan beschlossen. Der Plan heißt Klima-Schutz-Programm 2026. Deutschland will weniger Schad-Stoffe ausstoßen. Das Ziel ist: Bis zum Jahr 2030 sollen 65 Prozent weniger Gase in die Luft kommen als im Jahr 1990. Bisher reicht das aber noch nicht aus. Es gibt eine sogenannte Klima-Lücke.
Das neue Programm enthält 67 einzelne Maß-Nahmen. Zum Beispiel sollen 2.000 neue Wind-Räder gebaut werden. Auch Elektro-Autos bekommen weiter Geld vom Staat. Die Wälder sollen besser geschützt werden. Fach-Leute sagen aber: Diese Maß-Nahmen reichen nicht ganz aus. Es fehlen immer noch viele Millionen Tonnen an Einsparungen.
Am Morgen gab es Proteste in Berlin. Aktivisten von der Gruppe Greenpeace kletterten auf einen Kran. Der Kran steht direkt vor dem Kanzler-Amt. Sie hängten dort ein großes Plakat auf. Darauf stand: Freiheit statt fossile Politik. Fossile Politik meint die Nutzung von Öl, Gas und Kohle. Die Polizei sicherte das Gelände ab. Nach einigen Stunden verließen die Aktivisten den Kran freiwillig.