Der tote Buckel-Wal Timmy liegt vor der dänischen Insel Anholt. Sein Körper treibt dort seit über 2 Wochen im Wasser. Am Samstag-Vormittag wurde der Wal an Land gezogen. Ein großes Fahrzeug zog ihn mit einem Seil aus dem Meer. Dabei entstand eine tiefe Spur im Sand.
Experten untersuchen den Körper in der nächsten Woche. Das nennt man eine Obduktion. Forscher wollen wissen, warum der Wal gestorben ist. Sie suchen nach Plastik oder Resten von Fischer-Netzen. Die Forscher tragen Schutz-Kleidung wegen der Bakterien. Es besteht eine hohe Ansteckungs-Gefahr für Menschen.
Der Wal-Forscher Peter Teglberg Madsen kritisiert die Rettung scharf. Er nennt die Aktion reine Tier-Quälerei. Der Wal war krank und sehr schwach. Man sperrte ihn tag-elang in eine Metall-Kiste. Der Lärm der Motoren war hölle-stressig für das Tier. Madsen glaubt, der Wal hatte nie eine Chance.
Der Körper riecht sehr schlecht durch die Sonne. Die Behörden sperren den Strand bald ab. Badegäste sollen sich dem toten Tier nicht nähern. In Dänemark sterben viele Wale durch Fischer-Netze. Das passierte bei 4 von 6 gestrandeten Tieren.