Tedros Adhanom Ghebreyesus ist der Chef der Welt-Gesundheits-Organisation. Er ist im Osten der Demokratischen Republik Kongo gelandet. In der Provinz Ituri gibt es einen schweren Ausbruch von Ebola. Tedros möchte mit den Menschen vor Ort sprechen. Er will wissen, wie die Helfer am besten unterstützen können.
Das Virus breitet sich schnell aus. Es gibt schon über 1.000 Verdachts-Fälle im Kongo. Mehr als 240 Menschen sind bereits gestorben. Auch im Land Uganda gibt es erste Kranke. Die Fach-Leute glauben: Es gibt noch viel mehr Fälle. Im Kongo fehlen aber Labore für die Tests.
Die Arbeit der Helfer ist sehr gefährlich. In der Region gibt es viel Gewalt durch bewaffnete Gruppen. Viele Menschen trauen den Helfern nicht. Manche glauben nicht an die Krankheit. Helfer werden angegriffen und Zelte werden angezündet. Es gibt keinen Impfstoff gegen diese Art von Ebola.
Ebola ist eine sehr schwere Krankheit. Sie verursacht hohes Fieber und Blutungen. Das Virus wird durch Körper-Flüssigkeiten übertragen. In Italien gibt es nun neue Regeln. Wer aus dem Kongo oder Uganda kommt, muss das melden. Das gilt für 21 Tage nach der Ankunft.