Der britische Premier-Minister Keir Starmer hat große Probleme. Seine Partei Labour hat bei Wahlen viele Stimmen verloren. In England verlor die Partei über 1400 Plätze in den Räten. Auch in Wales gab es schlechte Ergebnisse.
Nun fordern viele eigene Leute seinen Rücktritt. Mehr als 80 Abgeordnete der Labour-Partei sind gegen ihn. Auch wichtige Minister haben ihm zum Rückzug geraten. Dazu gehören die Außen-Ministerin und die Innen-Ministerin. Sie wünschen sich einen festen Zeit-Plan für seinen Abschied.
Vier wichtige Helfer von Ministern sind bereits zurück-getreten. Sie wollen damit zeigen: Starmer soll gehen. Keir Starmer selbst gibt sich aber kämpferisch. Er hielt am Montag eine wichtige Rede. Darin sagte er: Ich werde die Zweifler überzeugen.
Starmer möchte kein Chaos in der Regierung. Er warnt vor ständigen Wechseln bei den Chefs. Das habe dem Land früher schon geschadet. Er möchte wichtige Firmen wie British Steel verstaatlichen. Das bedeutet: Die Firma soll dem Staat gehören. Auch die Arbeit mit der EU will er verbessern.
Es gibt schon Ideen für neue Chefs. Genannt werden zum Beispiel Wes Streeting oder Andy Burnham. Burnham ist derzeit Bürger-Meister von Manchester. Die Lage für Starmer bleibt sehr schwierig. Am Dienstag berät er mit seinen Ministern über die Zukunft.