Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus weiter aus. Es gibt bereits fast 600 Verdachts-Fälle. Mehr als 130 Menschen sind vermutlich gestorben. Das Virus hat nun auch die Provinz Süd-Kivu erreicht. Diese Region liegt weit weg vom ersten Ausbruch. Auch im Nachbar-Land Uganda gibt es erste Kranke.
Die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) hat den Notstand ausgerufen. In der Stadt Rwampara gab es schwere Unruhen. Menschen griffen eine Klinik an und legten Feuer. Sie zweifelten an der Todes-Ursache eines Patienten. Bewaffnete Kämpfe in der Region machen die Hilfe sehr schwer. Es fehlt an Medikamenten und Betten für die Kranken.
Ein Arzt aus den USA hat sich infiziert. Er wird jetzt in Berlin im Krankenhaus Charité behandelt. Sein Zustand ist stabil. Er ist vorsichtig optimistisch. Auch seine Familie ist in Berlin. Sie sind in einem Bereich ohne Kontakt zu anderen. Für die Menschen in Berlin besteht keine Gefahr. Die USA haben die Regeln für Reisen aus dem Kongo verschärft.