Russland verschleppt viele Kinder aus der Ukraine. Das passiert seit dem Jahr 2014. Experten schätzen die Zahl auf fast 20.500 Kinder. Die EU-Außen-Minister wehren sich nun dagegen. Sie haben am Montag neue Sanktionen beschlossen.
Die Strafen treffen 16 Personen und 7 Organisationen. Diese Leute sind für die Entführung der Kinder verantwortlich. Die Kinder kommen oft in russische Lager. Dort sollen sie wie Russen denken und leben. Man nennt das umerziehen.
Die EU friert das Geld der Verantwortlichen ein. Sie dürfen auch nicht mehr in die EU reisen. Das soll Druck auf Russland ausüben. Bisher kamen nur etwa 2.100 Kinder zurück nach Hause. Viele Kinder haben jetzt eine russische Staats-Bürgerschaft.
In Brüssel gab es auch Gespräche über Friedens-Verhandlungen. Außen-Ministerin Beate Meinl-Reisinger möchte ein eigenes EU-Team dafür. Die EU will selbst mit am Tisch sitzen. Der russische Präsident Putin schlug Gerhard Schröder als Vermittler vor. Die EU lehnt diesen Vorschlag aber ab.