Der 8. Mai ist ein wichtiger Tag in Europa. Vor vielen Jahren endete an diesem Tag der Zweite Welt-Krieg. In Dresden gab es eine Feier in der Staats-Kanzlei. Der frühere Bundes-Präsident Joachim Gauck hielt eine Rede. Er sprach über die Befreiung vom National-Sozialismus. Gauck sagte: Wir müssen uns ehrlich erinnern. Die Sowjet-Union half beim Sieg über die Nazi-Diktatur. Aber danach unterdrückte sie viele Menschen im Osten von Deutschland. Das nennt man Zwiespältigkeit.
Auch in Wien gab es große Veranstaltungen. Am Helden-Platz feierten die Menschen das Fest der Freude. Bundes-Präsident Alexander Van der Bellen sprach zu den Bürgern. Er sagte: Wir müssen unsere Demokratie stärken. Die Freiheit ist nicht selbst-verständlich. Die Regierung in Österreich mahnte ebenfalls. Viele Menschen haben damals weggeschaut. Das darf nie wieder passieren. Wir brauchen heute eine stabile Politik gegen einfache Parolen.
Beim Fest in Wien sprachen Fach-Leute über die Täter von damals. Es waren oft normale Menschen aus der Gesellschaft. Sie halfen bei den schlimmen Verbrechen mit. Eine Zeit-Zeugin erzählte von ihrer Flucht vor den National-Sozialisten. Sie warnte vor neuem Hass und Rassismus. Musik von den Wiener Symphonikern begleitete die Feier. Alle Redner waren sich einig: Erinnern ist eine wichtige Pflicht für die Zukunft.