Jair Bolsonaro ist der frühere Präsident von Brasilien. Ein Gericht hat ihn zu 27 Jahren Gefängnis verurteilt. Er wollte nach einer Wahl-Niederlage im Jahr 2022 an der Macht bleiben. Das Gesetz nennt das einen geplanten Um-Sturz.
Das Parlament von Brasilien wollte die Strafe nun kürzen. Die Abgeordneten stimmten für ein neues Gesetz. Die Haft-Dauer sollte von 27 Jahren auf 2 Jahre sinken. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva war gegen dieses Gesetz.
Nun hat das Oberste Gericht das Gesetz gestoppt. Richter Alexandre de Moraes traf diese Entscheidung am Samstag. Das Gericht prüft jetzt, ob das Gesetz erlaubt ist. Bis dahin bleibt Bolsonaro im Gefängnis. Er sitzt dort seit November.
Auch andere Personen könnten von dem Gesetz profitieren. Das sind Anhänger von Bolsonaro. Sie haben am 8. Januar 2023 Regierungs-Gebäude angegriffen. Sie wollten die Wahl von Präsident Lula nicht akzeptieren.