Im US-Bundes-Staat Tennessee gab es einen Abbruch einer Hinrichtung. Ein 57-jähriger Mann sollte die Gift-Spritze bekommen. Das Personal suchte 1 Stunde nach einer Vene. Ein zweiter Zugang war aber nötig. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Sie fanden keine passende Stelle am Körper. Deshalb wurde die Hinrichtung am Donnerstag gestoppt. Der Verurteilte wurde wieder von der Trage geholt.
Der Mann sitzt seit über 30 Jahren im Gefängnis. Ein Gericht verurteilte ihn wegen 3 Morden. Die Taten passierten im Jahr 1994. Der Mann sagt aber: Ich bin unschuldig. Seine Anwälte wollten dies mit DNA-Tests beweisen. Sie nennen die Versuche der Hinrichtung Folter. Der Gouverneur Bill Lee hatte ein Gnaden-Gesuch zuerst abgelehnt. Nach dem Vorfall änderte er seine Entscheidung.
Die Hinrichtung wird nun um 1 Jahr verschoben. In Tennessee gab es schon länger keine Hinrichtungen mehr. Es gab Streit um die Gift-Spritzen. Der Staat hatte die Wirksamkeit nicht richtig geprüft. In den USA ist die Todes-Strafe sehr umstritten. 23 von 50 Bundes-Staaten haben sie schon abgeschafft. In diesem Jahr gab es in den USA bereits 13 Hinrichtungen.