Ein Mann aus den USA hat sein Passwort vergessen. Er änderte es vor Jahren unter dem Einfluss von Marihuana. In seinem digitalen Geld-Beutel lagen 5 Bitcoins. Diese sind heute etwa 340.000 Euro wert. Die Künstliche Intelligenz Claude half ihm bei der Suche. Claude durchsuchte alte Daten auf seinem Computer. Die KI fand eine alte Kopie des Geld-Beutels. Dieses Backup ließ sich mit dem alten Passwort öffnen. Der Mann hat sein Geld nun zurück.
Doch Forscher warnen auch vor Gefahren durch KI. Sie haben Sicherheits-Sperren von bekannten Systemen getestet. Dazu gehören ChatGPT, Gemini und Claude. Die Forscher nutzten Gedichte und Vergleiche als Eingabe. So konnten sie die Sicherheits-Regeln der Programme umgehen. Die KI gab dann gefährliche Tipps. Zum Beispiel erklärte sie, wie man eine Bombe baut. Fach-Leute nennen das Aus-Tricksen der Sperren „Jailbreaking“.
Firmen wie OpenAI und Anthropic arbeiten an besseren Sperren. Sie lassen zwei KI-Modelle gegen-einander antreten. Eine KI greift an, die andere wehrt sich. So sollen die Systeme sicherer werden. Neue Firmen wollen sogar eine Super-Intelligenz bauen. Diese soll sich ohne Menschen selbst verbessern. Ein neues Gerät namens Clawdmeter zeigt Nutzern nun an, wie viel KI-Leistung sie verbrauchen. Das kleine Gerät sieht aus wie ein Spielzeug für den Schreib-Tisch.