In Saarbrücken gibt es einen Prozess gegen einen 42-jährigen Mann. Er soll im November 2025 einen Gerichts-Vollzieher getötet haben. Der Gerichts-Vollzieher wollte die Wohnung des Mannes räumen. Dabei soll der Mann 13 Mal mit einem Messer zugestochen haben.
Der Angeklagte sprach nun erstmals vor Gericht. Er sagte: Er hatte große Angst. Es war draußen sehr kalt. Er wollte nicht obdachlos werden. In seinem Kopf war alles wie in einem Film. Er bestreitet die Tat nicht. Es tue ihm sehr leid für die Angehörigen.
Die Staats-Anwaltschaft wirft dem Mann Mord vor. Sie sagt: Er hat grausam gehandelt. Das Opfer konnte sich nicht wehren. Der Anwalt vom Angeklagten sieht das anders. Er spricht von Totschlag. Vielleicht war der Mann krank im Kopf. Dann ist er nicht voll schuld-fähig.