Marius Borg Høiby bleibt im Gefängnis in Oslo. Er wollte den Rest der Unter-Suchungshaft zu Hause verbringen. Dafür wollte er eine elektronische Fuß-Fessel tragen. Ein Richter hat diesen Antrag am Mittwoch abgelehnt. Der Richter sieht eine große Gefahr für neue Straftaten.
Der 29-Jährige ist der Sohn von Kron-Prinzessin Mette-Marit. Er erzählte vor Gericht von seinem schweren Leben im Gefängnis. Er habe dort kaum Kontakt zu anderen Menschen. Er leidet unter Problemen beim Schlafen und Essen. Auch sein Gedächtnis sei schlechter geworden.
Gegen Marius Borg Høiby gab es einen großen Prozess. Die Staats-Anwaltschaft wirft ihm unter anderem 4 Ver-Gewaltigungen vor. Insgesamt gibt es Anklagen in 40 Punkten. Die Staats-Anwälte fordern mehr als 7 Jahre Haft. Seine Anwälte wollen eine kürzere Strafe. Das Gericht verkündet das Urteil Anfang Juni.