Die Regierung in Österreich muss viel Geld sparen. Bis zum Jahr 2027 fehlt sehr viel Geld im Haus-halts-Plan. Das sind mehr als 5 Milliarden Euro. Grund dafür sind hohe Kosten und Krisen. Finanz-Minister Lars Klingbeil verlangt nun von allen Ministerien groÖe Ein-sparungen. Besonders bei den Pensionen und der Gesundheit steigen die Kosten stark an.
Die Regierung plant Kürzungen bei den Pensionen. Das soll bis zum Jahr 2029 etwa 1,7 Milliarden Euro bringen. Auch Senioren-Vertreter wie Ingrid Korosec sind wütend. Sie sagen: Die älteren Menschen haben schon genug getan. Zudem steigen die Beiträge für die Kranken-Versicherung für Rentner.
Beim Arbeits-Markt-Service (AMS) will der Staat 200 Millionen Euro sparen. Es geht um das sogenannte Zwischen-Parken. Dabei melden Firmen Arbeiter kurz arbeitslos und stellen sie später wieder ein. Die Politik will auch bei sich selbst sparen. Geplant ist eine Kürzung der Parteien-Förderung um 5 Millionen Euro.
Gleichzeitig senkt die Regierung die Mehr-Wert-Steuer auf Grund-Nahrungs-Mittel. Damit soll das Essen billiger werden. Experten glauben aber nicht an einen groÖen Erfolg. Viele Menschen denken, dass die Geschäfte die Preise trotzdem hoch halten. National-Bank-Chef Martin Kocher sagt: Man merkt die Senkung nur leicht. Er sieht schwere Zeiten für die Wirtschaft wegen Kriegen und hohen Zinsen.
Die Regierung hat nur wenig Zeit für diese Pläne. In 3 Wochen gibt es eine wichtige Rede zum Budget. Bis dahin müssen alle Partner eine Lösung finden. Das Ziel ist es, das Land langfristig sicher zu machen. Trotz der Probleme hofft man auf ein kleines Wachstums-Plus für die Wirtschaft.
Auch in Deutschland gibt es Streit um eine Steuer-Reform. Lars Klingbeil und Friedrich Merz haben dort sehr verschiedene Ideen. Es geht darum, woher das nötige Geld kommen soll. Viele Spar-Listen sind noch nicht fertig. Die Bürger müssen sich auf Veränderungen einstellen.