Heute soll am Landes-Gericht in Wien ein Urteil fallen. Es geht um den ehemaligen Polizisten Egisto Ott. Er arbeitete früher beim Verfassungs-Schutz. Die Staats-Anwaltschaft wirft ihm Spionage für Russland vor. Er soll geheime Daten an russische Dienste weitergegeben haben.
Ott soll auch Dienst-Handys von wichtigen Beamten verkauft haben. Zudem soll er einen Laptop mit geheimen Infos übergeben haben. Dafür habe er 20.000 Euro erhalten. Die Anklage sagt: Ott hatte Geld-Probleme und war frustriert. Deshalb habe er die Taten begangen.
Der Angeklagte sagt: Ich bin unschuldig. Er sieht sich als guten Beamten. Die Abfragen von Daten seien Teil einer Geheim-Operation gewesen. Neben Ott steht noch ein weiterer Polizist vor Gericht. 8 Geschworene müssen nun entscheiden, wer die Wahrheit sagt.