Die EU möchte Abschiebungen einfacher machen. Politiker haben sich am Montag-Abend in Brüssel geeinigt. Menschen ohne Schutz-Status sollen die EU verlassen. Das gilt für Menschen, die nicht freiwillig gehen wollen.
Die EU schickt diese Menschen in Dritt-Staaten. Dort gibt es spezielle Rück-Kehr-Zentren. Man nennt diese Zentren auch Return Hubs. Dort wird über die Abschiebung in die Heimat entschieden. Das Land Zypern hat die Einigung bestätigt.
Partner-Länder für diese Zentren bekommen Geld von der EU. Auch Erleichterungen bei Visa sind möglich. Deutschland sucht bereits zusammen mit anderen Ländern nach Partnern. Dazu gehören die Niederlande, Dänemark, Österreich und Griechenland.
Die neuen Regeln gelten fast für alle. Nur Kinder ohne Begleitung sind ausgenommen. Familien mit Kindern können aber abgeschoben werden. Betroffene müssen künftig besser mit den Behörden zusammen-arbeiten. Sie müssen Dokumente zeigen und Finger-Abdrücke geben.
Wer nicht hilft, bekommt weniger Geld für das Leben. Auch die Haft-Dauer für Abschiebungen wird länger. Sie kann nun bis zu 12 oder sogar 24 Monate dauern. Die EU-Staaten müssen dem Plan noch offiziell zustimmen. Das gilt aber als sicher.