In Wien gibt es einen Prozess am Landes-Gericht. Zwei Männer aus Syrien sind angeklagt. Sie waren früher Beamte der syrischen Regierung. Sie sollen 21 Menschen in Syrien gefoltert haben. Am Mittwoch sprachen Fach-Leute vor Gericht über die Folgen für die Opfer.
Ein Arzt erklärte die psychischen Schäden. Viele Opfer leiden an einer Post-Traumatischen Belastungs-Störung. Das ist eine schwere seelische Erkrankung nach schlimmen Erlebnissen. Die Opfer leiden oft ihr ganzes Leben lang darunter. Der Arzt vergleicht die Krankheit mit Zucker-Krankheit. Man braucht dauerhaft Hilfe.
Die Täter nutzten auch psychische Folter. Sie spielten zum Beispiel laute Schreie von Ton-Bändern ab. Das sollte die Gefangenen verunsichern. Der Arzt fordert nun viel Schmerzens-Geld für die Opfer. Die Summe soll über 800.000 Euro liegen. Die Angeklagten sagen, dass sie unschuldig sind.