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Gericht stoppt Zwangs-Rabatte in Ungarn

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Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein Urteil gefällt. Ungarns Regeln für Lebensmittel-Preise verstoßen gegen EU-Recht. Die Regierung zwang Supermärkte zu hohen Rabatten. Große Ketten mussten Waren 15 Prozent günstiger anbieten. Das Gericht sagt: Das ist nicht erlaubt.

Die Händler müssen ihre Preise selbst festlegen können. Das ist ein Grund-Prinzip in der EU. Ungarn wollte mit den Rabatten gegen die Inflation kämpfen. Das Gericht findet diese Maßnahmen aber nicht angemessen. Betroffen sind Firmen wie Spar, Penny, dm und Tesco.

Diese Firmen machen in Ungarn seit Jahren Verluste. Sie drohen nun mit Klagen auf Schaden-Ersatz. Der neue Minister-Präsident Peter Magyar will die Regeln aber behalten. Auch an einer Sonder-Steuer für ausländische Firmen hält er fest.

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Begriffserklärungen

Europäischer Gerichtshof
Das höchste Gericht der Europäischen Union mit Sitz in Luxemburg. Es achtet darauf, dass das EU-Recht in allen Mitglied-Staaten gleich angewendet wird.
Inflation
Wenn das Geld weniger wert wird. Man bekommt für die gleiche Menge Geld weniger Waren als früher. Die Preise steigen allgemein an.
Wettbewerb
Der Wettbewerb ist der faire Kampf zwischen Firmen um Kunden. Firmen versuchen, durch bessere Preise oder Qualität mehr Erfolg zu haben.

Personen

Péter Magyar
Ein ungarischer Politiker und Minister-Präsident, dessen Partei an den strengen Preis-Regeln für den Handel festhalten möchte.

Orte

Ungarn
Ein Land in Mittel-Europa, das Mitglied der Europäischen Union ist.

Quellen

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EuGH: Ungarns Lebensmittel-Zwangsrabatte rechtswidrig

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Ungarns Zwangsrabatte im Lebensmittelhandel rechtswidrig

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EuGH: Ungarns Zwangsrabatte im Lebensmittelhandel rechtswidrig

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