Der Klimawandel verändert das Leben in Österreich. In vielen Städten gibt es immer mehr Hitze-Tage. Das sind Tage mit mehr als 30 Grad Celsius. Die Organisation Greenpeace hat 80 Städte geprüft. In Städten wie Wolfsberg oder Innsbruck gibt es zu wenig Bäume. Bäume und Pflanzen kühlen die Luft aber gut ab. Greenpeace fordert deshalb mehr Natur in den Stadt-Zentren. Mindestens 45 Prozent der Fläche sollen grün sein.
Auch die Landwirtschaft hat Probleme durch das Wetter. Beim Biodiversitäts-Gipfel in Schiltern sprachen Experten über die Vielfalt von Pflanzen. Viele kleine Betriebe haben Angst vor strengen EU-Regeln. Sie brauchen aber Freiheit für ihre Arbeit. Nur mit vielen verschiedenen Sorten bleibt die Versorgung mit Lebens-Mitteln sicher. Gesunde Böden und bunte Felder helfen gegen Krisen. Das schützt auch die Gesundheit der Menschen.
In Österreich gibt es auch Streit um Geld für Wälder. Der sogenannte Wald-Fonds soll bis zum Jahr 2028 weiter-laufen. Er bekommt 54 Millionen Euro. Kritiker finden das nicht gut. Sie sagen: Reiche Wald-Besitzer sollen die Kosten selbst zahlen. Viele Probleme waren schon lange bekannt. Zum Beispiel haben viele Besitzer zu oft nur Fichten gepflanzt. Diese Bäume vertragen die Hitze schlecht. Misch-Wälder wären besser für das Klima.